Die spezielle Problematik des digitalen terrestrischen Hör- und Fernsehrundfunks besteht durch die Eigenschaften des Übertragungsmediums Funkkanal und der Ressourcenregulierung. Diese Thematik wird intensiv betrachtet, wobei der Schwerpunkt auf die praktische Anwendung der Systeme und der Sendernetze gelegt wird. Auf hybride Systeme wird eingegangen (T-DMB, DVB-H), die in der Kombination mit Mobilfunksystemen interaktive, multimediale Dienste für mobile Teilnehmer bereitstellen.
Der Autor befasst sich unter anderem mit den digitalen Rundfunksystemen, Rundfunksendernetzen, den regulatorischen Bedingungen sowie den Versorgungsaspekten. Er wagt einen Ausblick auf die künftige Entwicklung im Hör- und Fernsehrundfunk, wie er anhand der Aktivitäten in den internationalen Gremien (ISO, World-DAB, DVB-Projekt) erkennbar ist.
Das Buch stellt sich die Aufgabe eine geschlossene Darstellung der speziellen, durch die Übertragungseigenschaften der Funkkanäle gegebenen Besonderheiten des digitalen terrestrischen Hör- und Fernsehrundfunks mit praktischem Bezug zu vermitteln. Es ist sowohl als Einführung auf gehobenem Niveau, als auch als weiterführende Information mit Lehrbuchcharakter zu verstehen.
Zählt zum Besten, was in den letzten Jahren in diesem Umfeld erschienen ist. Das Werk ist uneingeschränkt für alle Leser zu empfehlen, die im Rundfunkbereich, in der Kommunikationswirtschaft, der Informationstechnik oder in sonstigen Bereichen arbeiten, bei denen Drahtlos-Übertragung über Funk eine Rolle spielt.
(Prof. Jens-Helge Hergesell in: MedienWirtschaft 2/2009)
Der Inhalt des Buches hält, was die Kurzbeschreibung verspricht: Es eignet sich sowohl als "Einführung auf gehobenem Niveau" als auch als "weiterführende Information mit Lehrbuchcharakter".
(Vesna Pandzic-Weßner in: Rundfunkrecht RfR 1/2009)
Für technisch interessierte Radiohörer ist dieses Buch eine empfehlenswerte Lektüre, die Fragen zur digitalen terrestrischen Sendetechnik kompetent beantwortet und eigene Empfangserfahrungen gut ergänzt.
(Harald Kuhl in: Radio-Kurier 5/2008)