Die ntz versteht sich als das Business-Magazin der Netzwerkbranche schlechthin.
Sie orientiert sich an den üblichen Verkaufsentscheidungen in modernen Unternehmen und betrachtet im besonderen die kaufmännischen Aspekte der Kommunikationstechnik. Es steht also nicht die Technik an sich, sondern ihr Nutzen im Vordergrund.
Daher stellt die ntz einen idealen Werbeträger gerade für Hersteller von hoch- und höchstwertigen Netzwerk-Komponenten dar.
Als Fachmagazin im besten Sinne hat die Redaktion stets den Nutzen einer Technik für ihre Leser im Sinn. Gerade bei Netztechnik ist dieses Ansinnen oft genug nicht mit reiner technischer Betrachtung erfüllt. Vielmehr muß ein Produkt über seinen Investitionszeitraum hinweg betrachtet werden, um die tatsächlichen Kosten einer Technik zu erfahren und so für eine nutzbare Leserinformation zu sorgen.
Dies bedeutet, daß oft nicht das in der Anschaffung billigere Produkt in der Endabrechnung das billigere bleiben muß: Sind die Wartung und die Administration eines solchen Produkts aufwendiger als das eines an sich teureren, kann schnell der Fall eintreten, daß die auf den ersten Blick billigere Lösung die exorbitant teurere ist.
Eine IDC-Untersuchung beispielsweise hat ergeben, daß die Anschaffungskosten von Netz- Hardware in der Regel nur bei knapp 20 Prozent der eigentlich direkt durch das Produkt entstehenden Kosten (über drei Jahre hinweg) liegen. In der Praxis bedeutet das, daß gerade die in Deutschland weitverbreitete Ansicht, daß man bei der Hardware-Anschaffung nur hart genug verhandeln müsse, um das Netz preiswert zu machen, ad absurdum geführt wird. Richtig ist vielmehr, daß man besser die Hardware kommentarlos und ohne Feilschen kauft, um sich dann bei den Serviceleistungen als zäher und konsequenter Feilscher zu erweisen. Spart man nur 10 Prozent an den indirekten Kosten, so ist die Ersparnis erheblich höher, als wenn man 10 Prozent an der Hardware gespart hätte. In noch stärkerem Maß gilt dies für Software.
Anregungen und Tips nimmt die Redaktion dankend entgegen.



-