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3.3.1.3 Analyse von Kinderverkehrsunfällen am Beispiel niedersächsischer Untersuchungsgebiete - mit Verbesserungshinweisen

Mennicken, Carola

2001-04

3. Verkehrspolitik, Verkehrsplanung, Verkehrssysteme, Verkehrsgestaltung

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27. Ergänzungslieferung

Ordner 2

Straßenverkehrsunfälle, bei denen Kinder verletzt oder getötet werden, haben in der Öffentlichkeit eine große Bedeutung. Dieser hohe Stellenwert kann unter anderem damit begründet werden, dass bleibende Verletzungen oder gar Todesfälle am Anfang eines Lebens von der Gesellschaft als besonders schwer angesehen werden. So ist es nicht verwunderlich, dass der Deutsche Verkehrssicherheitsrat e.V. im Jahre 1995 die Situation für Kinder, die am Straßenverkehr teilnehmen, mit den Worten beschrieb "Der Straßenverkehr ist für das Leben und die Gesundheit der kleinen Verkehrsteilnehmer gefährlicher geworden als Infektionskrankheiten." Mit diesem Ausspruch wurde der emotionale Aspekt der Problematik erfasst, denn gerade Kindern, die an Unfällen beteiligt sind, wird nicht zwingend die Verantwortlichkeit für ihr Handeln in kritischen Verkehrssituationen zugeschrieben. Folgt man der Statistik, so sind Kinder tatsächlich überdurchschnittlich gefährdet, da zum einen ihre physische und psychische Entwicklung noch nicht voll abgeschlossen ist und da sie zum anderen als Fußgänger bzw. als Radfahrer zu den schwächeren Verkehrsteilnehmern gehören. Es wird deutlich, dass überdurchschnittlich häufig Kinder als Fußgänger und Radfahrer im Straßenverkehr verunglück(t)en.

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