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5.4.1.2 Städtebauliche und verkehrstechnische Integration von Stadtbahnen, das Beispiel Saarbrücken

Häckelmann, Peter

2001-10

5. Gestaltung von Einzelanlagen des Verkehrssystems

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29. Ergänzungslieferung

Ordner 4

Die nachfolgenden Ausführungen orientieren sich an den Erfahrungen, die bei der Planung, dem Bau und dem Betrieb der Stadtbahn im Raum Saarbrükken gemacht wurden. Diese als Saarbahn bezeichnete Stadtbahn ist das 16. Stadtbahnsystem in Deutschland (1) und hat das Karlsruher Vorbild: Es benutzt vorhandene Gleise der DB AG und kann somit große Fahrgastpotentiale im Umland, neu gebaute Strecken im Innenstadtbereich und noch neu zu bauende Gleise im Bereich einer aufgelassenen früheren DB-Strecke erschließen. Es ist mit einer Zweisystemtechnik (15000 V Wechselstrom im Bereich der DB AG, 750 Volt Gleichstrom im innerstädtischen Bereich) seit Oktober 1997 in Betrieb, hat im September 2001 den Ortseingang der nördlich von Saarbrücken gelegenen Gemeinde Riegelsberg erreicht und ist dann auf mehr als der Hälfte der 45 km langen Gesamtstrecke des 1. Bauabschnitts der Saarbahn zwischen Sarreguemines in Frankreich und Lebach fertig gestellt. Die tägliche Fahrgastanzahl betrug Anfang 2001 rund 45.000. Die Saarbahn soll bei ihrem Endausbau bewirken, dass 20 % des motorisierten Individualverkehrs auf öffentliche Nahverkehrsmittel umsteigen. Geplant ist, die Fahrzeuge elektrisch und sicherheitstechnisch so auszurüsten, dass sie auch auf Strecken der französischen SNCF (mit 25000 V Wechselstrom) fahren können, z. B. in den Nachbarort Forbach.

Bäume im Straßenraum, Entsiegelung (von Flächen), Lichtsignalsteuerung, Nantes, Oberleitungsanlage, Saarbrücken, Stadtbahn, Städtebauliche Integration, Standardisierte Bewertung, Straßburg, Straßenflächenaufteilung, Straßenraumgestaltung, Umgestaltung von Straßenraum, Verkehrsflächen, Vorrangschaltung ( von/bei LSA)