Cover E DIN ISO 11665-10 VDE 0493-1-6660:2013-08
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E DIN ISO 11665-10 VDE 0493-1-6660:2013-08

Ermittlung der Radioaktivität in der Umwelt – Luft: Radon-222

Teil 10: Bestimmung des Diffusionskoeffizienten in wasserundurchlässigen Materialien mittels Messung der Aktivitätskonzentration

(ISO/DIS 11665-10:2013)
Art/Status: Norm-Entwurf, gültig
Ausgabedatum: 2013-08   Erscheinungsdatum: 2013-08-12
VDE-Artnr.: 1400051
Ende der Einspruchsfrist: 2013-10-12

Inhaltsverzeichnis

Radon gilt heute als die Hauptursache für die natürliche Strahlenexposition des Menschen. Der UNSCEAR-Bericht (2006) legt dar, dass weltweit Radon rund 52 % der globalen mittleren Exposition durch natürliche Strahlung verursacht. Das Isotop 222 (48 %) ist weit signifikanter als das Isotop 220 (4 %), während das Isotop 219 als vernachlässigbar angesehen wird.
Im Allgemeinen ist die Konzentration von Radon in Gebäuden infolge des geringeren Luftwechsels höher als in der Freiluft. Je mehr der Luftwechsel verringert wird, desto größer ist die Anreicherung von Radon in den Gebäuden
Dieser Norm-Entwurf legt die Annahmen und Grenzbedingungen fest, die von Methoden zur Bestimmung des Radon-Diffusionskoeffizienten in wasserundurchlässigen Materialien, wie Bitumen oder Membranen aus Polymeren, Beschichtungen und Anstriche, einzuhalten sind.
Er ist nicht anwendbar auf poröse Materialien, bei denen die Radondiffusion von der Porosität und dem Feuchtigkeitsgehalt abhängt.