Cover E DIN EN 62209-2/A1 VDE 0848-209-2/A1:2019-04
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E DIN EN 62209-2/A1 VDE 0848-209-2/A1:2019-04

Sicherheit von Personen in hochfrequenten Feldern von handgehaltenen und am Körper getragenen schnurlosen Kommunikationsgeräten – Körpermodelle, Messgeräte und Verfahren

Teil 2: Verfahren zur Bestimmung der spezifischen Absorptionsrate (SAR) von schnurlosen Kommunikationsgeräten, die in enger Nachbarschaft zum menschlichen Körper verwendet werden (Frequenzbereich von 30 MHz bis 6 GHz)

(IEC 106/460/CDV:2018); Deutsche und Englische Fassung EN 62209-2:2010/prA1:2018
Art/Status: Norm-Entwurf, gültig
Ausgabedatum: 2019-04   Erscheinungsdatum: 2019-03-01
VDE-Artnr.: 1800480
Ende der Einspruchsfrist: 2019-05-01

Dieser Norm-Entwurf enthält die Deutsche Fassung des Europäischen Norm-Entwurfs EN 62209-2:2010/prA1:2018 und ist identisch dem Entwurf der Änderung 1 der Internationalen Norm IEC 62209-2:2010. Er sieht vor, den Schritt d) bei der Durchführung der Messung der durch den Prüfling verursachten spezifischen Absorptionsrate zu überarbeiten (allgemeines Verfahren).
Die Norm dient der Messung der Spezifischen Absorptionsrate (SAR) in Bezug auf die Sicherheit von Personen in elektromagnetischen Feldern von drahtlosen Kommunikationsgeräten im Frequenzbereich von 30 MHz bis 6 GHz. Er gilt für solche Geräte, die zum Betrieb in unmittelbarer Nähe des menschlichen Körpers gehalten werden. Beispiele für solche Geräte sind Mobiltelefone für anderen Gebrauch als am Kopf (hierfür gilt die IEC 62209-1 bzw. EN 62209-1), Zweiwege-Funkeinrichtungen, Fotoapparate, Videokameras, drahtlos arbeitende PDA, Headsets, Laptops mit Funkmodule und Flachcomputer.
Zweck dieser Norm ist, das Verfahren zum Nachweis der Einhaltung von Grenzwerten für die spezifische Absorptionsrate (SAR) durch die von dieser Norm erfassten Geräte festzulegen. Zur Messung werden die elektromagnetischen Felder des zu messenden Geräts auf ein Messphantom (Körpernachbildung) abgestrahlt und mit Hilfe einer Feldsonde die in dem Phantom erzeugten elektromagnetischen Feldstärken ermittelt. Aus den gewonnenen Messwerten werden anschließend die SAR-Verteilung sowie der maximale gemittelte SAR-Wert berechnet. Die Messung muss in einem Prüflaboratorium durchgeführt werden, welches bestimmte Umgebungsbedingungen erfüllen muss.