Grammatik für Industrie 4.0-Komponenten

Conference: VDE-Kongress 2016 - Internet der Dinge
11/07/2016 - 11/08/2016 at Mannheim, Deutschland

Proceedings: VDE-Kongress 2016 – Internet der Dinge

Pages: 6Language: germanTyp: PDF

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Authors:
Diedrich, Christian (ifak - Institut für Automation und Kommunikation e. V., Magdeburg, Deutschland)
Bieliaiev, Alexander (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Deutschland)
Bock, Jürgen (KUKA Roboter GmbH, Augsburg, Deutschland)
Gössling, Andreas (Festo AG, Esslingen, Deutschland)
Hänisch, Rolf (Fraunhofer FOKUS, Berlin, Deutschland)
Koziolek, Heiko (ABB, Ladenburg, Deutschland)
Kraft, Andreas (Telekom AG, Berlin, Deutschland)
Pethig, Florian; Niggemann, Oliver (Fraunhofer Anwendungszentrum Industrial Automation (IOSB-INA), Lemgo, Deutschland)
Reich, Johannes (SAP AG Waldorf, Deutschland)
Vialkowitsch, Jens (Robert Bosch GmbH, Deutschland)
Vollmar, Friedrich (Frankfurt/Main, Deutschland)
Wende, Jörg (IBM Deutschland GmbH, Dresden, Deutschland)

Abstract:
Industrie 4.0 sieht eine unternehmens- und bereichsübergreifende horizontale und vertikale Kommunikation und Kooperation aller Teilnehmer vor, die nur auf Basis vereinbarter gemeinsamer Standards gelingen kann. Das RAMI4.0 liegt als Referenzarchitektur und die I40-Komponente als Anforderungsbeschreibung vor. Die Arbeitsgruppe „Ontologie und Grammatik für I40-Komponenten“ der AG1 Referenzarchitektur, Standards und Normen“ der Plattform I40 erarbeitet ein Konzept für die Interaktion zwischen den I4.0-Komponenten. Das prinzipielle Konzept sieht vor, dass I4.0-Komponenten Nachrichten austauschen. Die Nachrichteninhalte gehören für die I4.0-Komponenten-übergreifenden Aufgaben zu einer Basisontologie und für den operativen Betrieb zu Domänenontologien, die für die einzelnen Typen von I4.0-Komponenten existieren oder zu schaffen sind. Die Ontologien sind im I4.0-System bekannt und eindeutig. Ontologien können Merkmalskataloge sein, wie sie z.B. durch eCl@ss gegeben sind oder bei Notwendigkeit andere technologische Konzepte nutzen. Die Sprache, mit deren Hilfe I4.0-Komponenten zusammenarbeiten, benötigt Modelldefinitionen für die Interaktionen, die aus der Definition der Struktur von interagierenden Partnern, den Nachrichteninhalten, den Sequenzen der Nachrichten und zusätzlichen Regeln für die Verarbeitung der Nachrichteninhalte bestehen. Im Beitrag wird der aktuelle Stand der Arbeiten zu diesen Themen vorgestellt.