Verlustfaktormessung an VPE-isolierten Mittelspannungskabeln: Schwierigkeiten, Aussagen und Empfehlungen

Conference: VDE-Hochspannungstechnik 2016 - ETG-Fachtagung
11/14/2016 - 11/16/2016 at Berlin, Deutschland

Proceedings: ETG-Fb. 150: VDE-Hochspannungstechnik 2016

Pages: 6Language: germanTyp: PDF

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Authors:
Hadid, Suleiman; Kühnert, Marcus; Schufft, Wolfgang (Technische Universität Chemnitz, Chemnitz, Deutschland)

Abstract:
Die Verlustfaktormessung ist ein Verfahren zur Bestimmung des integralen Zustandes von Kabelanlagen. Um aussagekräftige Informationen durch die Verlustfaktormessung zu erhalten, sollten die Messergebnisse erstens reproduzierbar sein und zweitens eine zeitliche Tendenz, mit der betrieblichen Alterung des Kabels, zeigen. In diesem Beitrag werden Untersuchungen des dielektrischen Verlustfaktors tan δ an VPE-isolierten Mittelspannungskabeln vorgestellt, die auf etablierten, unterschiedlichen Messprinzipien zur Verlustfaktormessung beruhen. Dabei wurden die Spannungs- und Frequenzabhängigkeit des Verlustfaktors tan δ berücksichtigt. Es stellt sich vor allem die Frage, ob die Messspannung bis 2U0 überhaupt einen Einfluss auf den Verlustfaktor tan δ an VPE-isolierten Mittelspannungskabeln aufweist. Außerdem werden Störeinflüsse wie relative Luftfeuchtigkeit und Streukapazitäten auf die Verlustfaktormessung untersucht. Schlussendlich ergibt sich daraus die zentrale Fragestellung: Wie können die gewonnenen Erkenntnisse zur Zustandsbewertung von Mittelspannungskabeln genutzt werden?