Untersuchung des Konditionierungsverhaltens von Hochspannungsvakuumanordnungen mit verschiedenen Impulsformen

Conference: VDE-Hochspannungstechnik 2016 - ETG-Fachtagung
11/14/2016 - 11/16/2016 at Berlin, Deutschland

Proceedings: ETG-Fb. 150: VDE-Hochspannungstechnik 2016

Pages: 6Language: germanTyp: PDF

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Authors:
Psotta, Torsten; Hinrichsen, Volker (Technische Universität Darmstadt, Fachgebiet Hochspannungstechnik, Darmstadt, Deutschland)
Taylor, Erik (Siemens AG, Berlin, Deutschland)

Abstract:
Die Vakuumschalttechnik ist das am häufigsten verwendete Schaltprinzip in der Mittelspannungsebene, während in den Hochspannungsebenen vorwiegend SF6-Schaltgeräte verwendet werden. Aufgrund der immer höheren Umweltstandards soll der Einsatz von SF6 in der Hochspannungstechnik reduziert werden. Ein möglicher Ansatz dafür ist die Verwendung der Vakuumschalttechnik in den Hochspannungsebenen. Zur Ermittlung einer Spannungsfestigkeit müssen Vakuumelektrodenanordnungen als erstes konditioniert werden. Nach dem Konditionieren mit Normblitzstoß ist es nicht möglich, eine Spannungsfestigkeit anzugeben, da die Werte zu sehr streuen. Durch die Veränderung des Spannungsimpulses können jedoch Ergebnisse erzielt werden, mit denen das möglich ist. Die Impulsform ist von den im Impulserzeugungskreis verwendeten Elementen abhängig. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Auswirkung einer Veränderung einzelner Parameter auf den Konditionierungsverlauf und damit, welche Faktoren für einen optimalen Konditionierungsverlauf wichtig sind. Bei einer näheren Betrachtung von Strom- und Spannungsverlauf während des Durchschlags wurden diejenigen Parameter identifiziert, die den Konditionierungsvorgang maßgeblich beeinflussen. Dadurch kann gezeigt werden, durch welche Kreisparameter ein optimierter Konditionierungsvorgang erreicht werden kann.