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3.2.6.2 Mobilität älterer Menschen

Kasper, Birgit

2007-11

3. Verkehrspolitik, Verkehrsplanung, Verkehrssysteme, Verkehrsgestaltung

26

49. Ergänzungslieferung

Ordner 2

Mobilität ist mehr als nur ein Weg von A nach B. Insbesondere für ältere Menschen gilt, dass Mobilität die Möglichkeit ist, Aktivitäten auszuüben. Mit zunehmendem Alter wird Mobilität zum Inbegriff für eine selbstbestimmte und unabhängige Lebensführung. Allerdings werden die Erreichbarkeit erwünschter Ziele sowie die uneingeschränkte Nutzung öffentlicher Räume und verschiedener Verkehrsmittel durch gesundheitliche Beeinträchtigungen und den Alterungsprozess zum Problem. Dies zeigt auch die Bewertung des dritten Berichts zur Lage der älteren Generationen in Deutschland, wonach der Erhalt der Mobilität unentbehrlich für die "Erschließbarkeit der verschiedensten Ressourcen der 'Außenwelt'" ist. Aber wie kann der Erhalt der Mobilität konkret erreicht werden? Welche Bedürfnisse haben ältere Menschen und was unterscheidet sie von anderen Bevölkerungsgruppen? Welche Unterstützung benötigen ältere Menschen durch die Verkehrsplanung? Der folgende Beitrag nimmt die Situation Älterer und ihre Bedürfnisse in den Blick, wobei der Fokus jedoch über die Thematisierung von Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit hinausgeht. Vielmehr wird die Perspektive einer gesundheitsfördernden Mobilität eröffnet, bei der die alltägliche Mobilität als Voraussetzung und als wichtiger Baustein für die Gesundheit und Gesunderhaltung bewertet wird. Unter Bezugnahme auf diesen Perspektivwechsel werden abschließend Anforderungen an die Verkehrsplanung für eine selbstbestimmte, gesundheitsfördernde Mobilität älterer Menschen abgeleitet.

Altengerechter Stadtverkehr, Altersmobilität, Chancengleichheit im Verkehr, Fahrbahnbreite, Geschwindigkeit, Fußwegenetze, Gesundheitsförderung, Immobilität, Mobilität und Lebensqualität, ÖPNV, NutzerInnen-Orientierung, Radverkehrsförderung, Straßenraum, Wohnumfeld als Spiel- und Aufenthaltsraum