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3.3.2.6 Konzeptionen von Radverkehrsnetzen

Krause, Juliane

2011-04

3. Verkehrspolitik, Verkehrsplanung, Verkehrssysteme, Verkehrsgestaltung

22

60. Ergänzungslieferung

Ordner 2

Grundsätze der Radverkehrsplanung orientieren sich am Leitfaden für Verkehrsplanungen und den dort genannten Phasen des Planungsprozesses und sind zunächst unabhängig vom Planungsraum. Zu den Grundsätzen der Radverkehrsplanung gehört die Betrachtung des Radverkehrs als System, welches die Bereiche Infrastruktur, Service und Öffentlichkeitsarbeit umfasst. Darüber hinaus kommt der Organisation des Planungs- und Beteiligungsprozesses zur Umsetzung von Radverkehrsplanungen eine große Bedeutung zu. Zur Prozessorganisation gehören die Einrichtung von spezifischen Organisationsstrukturen, die Entwicklung eines Beteiligungskonzeptes sowie eine Strategie zur Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit, die sowohl nach außen (allgemeine Öffentlichkeit, Bürgerschaft) als auch nach innen (Verwaltung, Politik) gerichtet ist. Bei der Radverkehrsplanung sollten Ziele und Leitlinien festgelegt werden, bei der Netzplanung die in der ERA 2010 genannten Qualitäts- und Entwurfsstandards beachtet und Wirkungskontrolle und Qualitätssicherung verstärkt in den Planungsprozess integriert werden.

Alltagsmobilität, Angebotsplanung, ERA 2010, Freizeitverkehr, Handlungskonzept, Nahmobilität, Öffentlichkeit (institutionelle, organisierte, kommunale), Projektorganisation, Prozesskonzeption, Qualitätssicherung, Radverkehr, Radverkehrsnetz, Radverkehrsplanung