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3.3.6.3 Fahrradstationen an Bahnhöfen

Schmitz, Almut; Mohr, Mario

2004-12

3. Verkehrspolitik, Verkehrsplanung, Verkehrssysteme, Verkehrsgestaltung

30

40. Ergänzungslieferung

Ordner 3

Mit der wachsenden Bedeutung des Fahrrades als Alltagsverkehrsmittel verstärkt sich auch der Bedarf zur Verknüpfung mit Schienenfern- und -nahverkehr (Bike & Ride). Am Kölner Hauptbahnhof beispielsweise lag die Zahl der geparkten Fahrräder 1986 noch um 100 pro Tag, im Jahr 1995 um 350 pro Tag, 1999 waren es über 600 Räder pro Tag. Hinzu kommt der Trend zur Nutzung von hochwertigen Fahrrädern, mit dem der Bedarf an sicheren Abstellmöglichkeiten größer wird. Die Einrichtung von personell besetzten Fahrradstationen kann diese verkehrsplanerisch erwünschten Trends unterstützen. Zudem bieten die Fahrradstationen Beschäftigungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten. Unter dem Begriff Fahrradstationen werden hier Einrichtungen verstanden, die als Kemdienstleistungen personenbewachtes und witterungsgeschütztes Abstellen, Vermietung, Wartung und Pannenhilfe von Fahrrädern sowie Beratung und Informationen rund ums Radfahren anbieten. Die meisten Fahrradstationen bieten zudem weitere Dienstleistungen an, zum Beispiel Reparatur, Verkauf von Rädern und Fahrradzubehör.

Bahnhofsentwicklung, Bike-and-Ride, Fahrradabstellanlage, Fahrradparkhaus, Fahrradstation, Mobilitätsservice, Nordrhein-Westfalen, Öffentlicher Personenverkehr (ÖPNV),