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5.3.1.2 Wegweisung im Radverkehr

Gwiasda, Peter

2004-04

5. Gestaltung von Einzelanlagen des Verkehrssystems

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38. Ergänzungslieferung

Ordner 4

Die zunehmende Mobilität der Menschen findet auch in der Renaissance des Fahrrades ihren Ausdruck. Das Fahrrad ist nicht mehr nur das Vehikel für das eigene Wohnumfeld, sondern ein eigenständiges Verkehrsmittel für alle Zwecke. Modeme Fahrräder ermöglichen längere Wege, d.h. das bekannte Wohnumfeld wird auch im alltäglichen Verkehr immer wieder verlassen. Indessen hat sich die allgemeine Wegweisung immer stärker zu einer Wegweisung für den Kfz-Verkehr entwickelt, die Radfahrern nicht den optimalen Weg weist. Die Radverkehrsplaner verabschiedeten sich ebenfalls in den 80er Jahren zunehmend vom straßenbegleitenden Radweg und schufen auch abseits der Hauptverkehrsstraßen Fahrradrouten, die aus den unterschiedlichsten Netzelementen bestehen. Doch wie soll man diese Routen finden. Als durchgehender Radweg sind diese nicht erkennbar. Zudem boomt seit Jahren der Fahrradtourismus. Hierbei geht es darum den Radfahrern die jeweilige Tourismusregion mit ihren Landschaften und Sehenswürdigkeiten näher zu bringen. Doch dafür benötigt der ortsunkundige Fahrradtourist Orientierungshilfen. Aus diesen Gründen ergibt sich die Notwendigkeit einer speziellen Fahrradwegweisung, die Radfahrer auf schnelle, sichere und komfortable Routen hinweist.

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