Cover DIN EN 62586-2 VDE 0415-2:2014-12
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DIN EN 62586-2 VDE 0415-2:2014-12

Messung der Spannungsqualität in Energieversorgungssystemen

Teil 2: Funktionsprüfungen und Anforderungen an die Messunsicherheit

(IEC 62586-2:2013); Deutsche Fassung EN 62586-2:2014
Art/Status: Norm, zurückgezogen
Ausgabedatum: 2014-12
VDE-Artnr.: 0400108
Ende der Übergangsfrist: 2020-08-25

Inhaltsverzeichnis

Die Spannungsqualität in Energieversorgungsnetzen gewinnt weltweit mehr und mehr an Bedeutung und wird üblicherweise durch Geräte zur Überwachung der Spannungsqualität erfasst und bewertet.
Die internationale Norm IEC 62586-2 spezifiziert Funktionsprüfungen und Prüfungen bezüglich der Messunsicherheit, die zum Nachweis der Konformität der Messmethoden gemäß der Klassen A und S, definiert in IEC 61000-4-30, vorgesehen sind.
Die Norm IEC 62586-2 stellt somit eine Ergänzung zu der Norm IEC 61000-4-30 dar.
Der hier vorliegende Teil 2 der internationalen Normenreihe IEC 62586 spezifiziert funktionale Prüfungen und Anforderungen an die Messunsicherheit von Messgeräten, deren Funktionen das Messen, Überwachen und/oder Überprüfen von Netzqualitätskenngrößen in Energieversorgungsnetzen beinhalten, und deren Messmethoden (Klasse A oder Klasse S) in IEC 61000-4-30 definiert sind.
Diese Internationale Norm gilt für Messgeräte zur Überwachung der Spannungsqualität in Energieversorgungsnetzen, die der Norm IEC 62586-1 entsprechen.
Auf diese Internationale Norm kann aus anderen Produktnormen (z. B. für digitale Störschreiber, Energiezähler, Schutzrelais oder Leitungsschutzschalter) verwiesen werden, in denen Instrumente spezifiziert werden, die Netzqualitätsfunktionen gemäß Klasse A oder Klasse S beinhalten, wie in IEC 61000-4-30 festgelegt.
Diese Anforderungen sind anwendbar in ein-, zwei- und dreiphasigen Wechselstrom-Versorgungsnetzen mit 50 Hz oder 60 Hz.
Anforderungen bezüglich der Benutzerschnittstelle oder anderer Themen, die nicht das Messverhalten der Instrumente betreffen, werden nicht in dieser Norm behandelt.
Diese Norm behandelt ebenfalls nicht die Interpretation und die nachträgliche Bearbeitung der Messdaten, z. B. durch geeignete Software.