EMV-Prüfung von Lithium-Ionen-Batterien – Testbetrachtung unter Sicherheitsaspekten

Konferenz: Elektromagnetische Verträglichkeit in der Kfz-Technik - 5. GMM-Fachtagung
21.10.2009 - 22.10.2009 in München, Germany

Tagungsband: Elektromagnetische Verträglichkeit in der Kfz-Technik

Seiten: 6Sprache: DeutschTyp: PDF

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Autoren:
Schwiete, Andreas; Bosse, Lüder (PHOENIX TESTLAB GmbH, 32825 Blomberg, Deutschland)

Inhalt:
Die Diskussion zur Effizienzverbesserung im Verkehr hat seit gut drei Jahren eine neue, sich stabilisierende Dynamik erhalten. Die Entwicklung wurde durch politische Vorgaben und ein zunehmend neues, am geringeren Verbrauch der Fahrzeuge orientiertes, Kundenverhalten hervorgerufen. Aktuell gibt es bei allen europäischen Fahrzeugherstellern erhebliche Anstrengungen zur Optimierung des Verbrauchsverhaltens, die sich nicht mehr nur auf den klassischen Antriebsstrangs konzentrieren. Der Entwicklungsschwerpunkt verschiebt sich zunehmend zu Gunsten von Hybridfahrzeugen (Hybrid electric vehicle – HEV) und deutlich zunehmend auch in Richtung rein elektrisch fahrender Fahrzeuge (Full electric vehicle – FEV). Eine zentrale Rolle bei der Entwicklung nimmt die Lithium-Ionen-Batterien (LiIon-Batterie) ein. Diese stellt im Vergleich zur klassischen Bleibatterie elektronisch und elektrochemisch einen neuen Meilenstein in der technologischen Entwicklung und in der Performance dar. LiIon-Batterien müssen die im Automotivebereich üblichen Testverfahren der EMV und Umweltsimulation durchlaufen und letztlich auch bestehen. Die LiIon-Batterie wird unter EMV Gesichtspunkten wie eine „normale“ Fahrzeugkomponente betrachtet. Sie birgt im Test unter ungünstigen Umständen aber ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen werden nachfolgend diskutiert.