Steckdose als virtuelle Zapfsäule

Konferenz: EMA 2010 Elektromobilausstellung - Fachtagung - Wettbewerbe
08.10.2010 - 09.10.2010 in Aschaffenburg, Germany

Tagungsband: EMA 2010 Elektromobilausstellung

Seiten: 9Sprache: DeutschTyp: PDF

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Autoren:
Schneider, Matthias; Ruland, Christoph (Universität Siegen, Institut für Digitale Kommunikationssysteme, Deutschland)

Inhalt:
Im Rahmen der aktuellen Forschung auf dem Gebiet der Elektromobilität müssen die unterschiedlichsten Problemstellungen gelöst werden. Damit sich Elektrofahrzeuge auf dem Markt etablieren, ist die Industrie in Kooperation mit Forschungseinrichtungen dazu aufgerufen, universelle und sichere Ladekonzepte für die Fahrakkus von Elektrofahrzeugen zu entwickeln, durch die der Aktionsradius dieser neuen Fahrzeugtypen ausgeweitet werden kann. Begriffe wie Smart Metering, Rooming, Datensicherheit, manipulationssichere Strommessung, einfaches Handling, etc. fließen genauso in diese Diskussion über die Ladeinfrastruktur, Konzepte und Szenarien ein, wie auch die Anforderung an die Kundenzufriedenheit und einfache Bedienung der Ladetechnik. Das Ziel der Forschung ist es, die Ladeinformationen (Kunden-, Fahrzeug, Zähler- und Abrechnungsinformationen) sicher zwischen den Vertragspartner (Kunde und Energieversorger bzw. Provider) auszutauschen. In diesem Paper werden verschiedene Ladesysteme vorgestellt, bei denen ausschließlich die Datenkommunikation innerhalb der Systeme betrachtet wird. Der Fokus bei der Forschung des Institutes für Digitale Kommunikationssysteme liegt darin, möglichst alle Stromsteckdosen zu einer virtuellen Zapfsäule umfunktionieren zu können.