Vom smart grid zum micro grid – Energieaktive Siedlungen der Zukunft

Konferenz: VDE-Kongress 2012 - Intelligente Energieversorgung der Zukunft
05.11.2012 - 06.11.2012 in Stuttgart, Deutschland

Tagungsband: VDE-Kongress 2012

Seiten: 6Sprache: DeutschTyp: PDF

Persönliche VDE-Mitglieder erhalten auf diesen Artikel 10% Rabatt

Autoren:
Brauner, G. (TU Wien, Institut für Energiesysteme und Elektrische Antriebe, Gusshausstrasse 25/370-1, 1040 Wien, Österreich)

Inhalt:
Die Energieaktiven Siedlungen der Zukunft – auch als Smart Cities bezeichnet – sind durch lokale regenerative Energieerzeugung gekennzeichnet, die einen möglichst hohen Anteil des Bedarfs decken soll. Das Smart Grid stellt eine Entwicklungsvariante dar, bei der ein Anschluss an das überlagerte Elektrizitätsnetz stets vorhanden ist. Dabei werden die Bereitstellung von Ausgleichsenergie, die Energiespeicherung und die Netzregelung überwiegend von den überlagerten Netzebenen übernommen. Das Micro Grid kann entweder dauernd im Inselbetrieb gefahren werden oder überwiegend mit dem Elektrizitätsnetz verbunden sein. Der Inselbetrieb stellt die erste Stufe der Elektrifizierung insbesondere in ländlichen Regionen von Entwicklungsländern dar. In Industrieländern wird der verbundene Netzbetrieb die Regel sein. Durch die Fähigkeit zum vorübergehenden Fahren im Inselbetrieb bei Engpässen oder Versorgungsstörungen im überlagerten Netz, kann die Versorgungssicherheit bei den Endverbrauchern auch bei überlagerten Störungen auf einem hohen Niveau gehalten werden. Die Energieautomatisierung stellt ein komplexes Entwicklungsfeld dar, das weiterhin eine extrem hohe Versorgungssicherheit gewährleisten muss.