Der zukünftige Wert von Smart Grids im deutschen Stromsystem – eine modellgestützte Szenarienanalyse von 2010 bis 2030

Konferenz: VDE-Kongress 2012 - Intelligente Energieversorgung der Zukunft
05.11.2012 - 06.11.2012 in Stuttgart, Deutschland

Tagungsband: VDE-Kongress 2012

Seiten: 6Sprache: DeutschTyp: PDF

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Autoren:
Koch, Matthias; Bauknecht, Dierk; Heinemann, Christoph (Öko-Institut e.V., Freiburg, Deutschland)

Inhalt:
Im Rahmen des E-Energy Projekts eTelligence werden in einer Szenarienanalyse die verschiedenen Effekte von dezentraler Flexibilität in Deutschland, wie sie durch Smart Grids bereitgestellt werden, für den Zeitraum 2010 bis 2030 modellgestützt quantifiziert. Die analysierten Effekte betreffen dabei sowohl den Einsatz von konventionellen Kraftwerken als auch die Integration von erneuerbaren Energien in das Stromsystem. Die Modellergebnisse zeigen, in welchem Umfang durch dezentrale Flexibilität Strom aus erneuerbaren Energien genutzt werden kann, der sonst abgeregelt werden müsste. Gleichzeitig sinken die Kosten und CO2-Emissionen im Kraftwerkspark sowie der durchschnittliche Stromhandelspreis. Ferner wird deutlich, dass der Nutzen von Smart Grids mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien deutlich zunimmt, allerdings abhängig von der Entwicklung anderer Flexibilitätsoptionen.