Nachfrageorientierte Weiterbildung in hochinnovativen Märkten - Anknüpfungspotentiale und Grenzen

Konferenz: Lebensqualität im Wandel von Demografie und Technik - 6. Deutscher AAL-Kongress mit Ausstellung
22.01.2013 - 23.01.2013 in Berlin, Deutschland

Tagungsband: Lebensqualität im Wandel von Demografie und Technik

Seiten: 6Sprache: DeutschTyp: PDF

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Autoren:
Kröll, M.; Klemm, L. M. (Personalwirtschaft und Qualifizierung, Institut für Arbeitswissenschaften, Ruhr-Universität Bochum, Universitätsstr. 150, 44801 Bochum, Deutschland)
Rascher, I. (IMO Institut, Hilden, Deutschland)

Inhalt:
Wer will nicht bis ins hohe Alter selbstbestimmt leben? Neue Techniken im AAL-Bereich können helfen, damit dies gelingt. Um diese Techniken zu nutzen, sind aber entsprechende Kompetenzen erforderlich. Welche Kompetenzen dies sind und wie diese Kompetenzen erworben werden können, dazu sind neue Weiterbildungsangebote zu entwickeln. Bei der Konzipierung solcher Weiterbildungsprogramme in hochinnovativen Märkten treten aber eine Vielzahl von Herausforderungen auf. Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit diesen Herausforderungen, speziell mit den Besonderheiten des AAL Marktes und dem Paradigmenwechsel in der Weiterbildung, mit einer Umstellung von klassischer Input Orientierung hin zur Outcomeorientierung einerseits sowie der Nachfrage- und Zielgruppenorientierung andererseits. Die zentralen Merkmale des AAL-Markts sind: wenige vorhandene, aktuell am Markt positionierte Produkte und Dienstleistungen sowie Unsicherheit im Hinblick auf die künftige technische Entwicklung. Diese Herausforderungen sind auch in anderen hochinnovativen Märkten in frühen Entwicklungsphasen zu finden. Im vorliegenden Artikel werden die Ergebnisse einer in dem Forschungsprojekt ProWAAL [1] durchgeführten Online-Umfrage mit einem N= 356 und über 100 Fragen vor dem Hintergrund der angesprochenen Herausforderungen dargestellt. Aufbauend darauf werden die Grenzen und Möglichkeiten einer solchen Befragung herausgearbeitet. Zudem werden Wege aufgezeigt, um Weiterbildung im Kontext von unsicheren technischen Entwicklungen und fehlenden am Markt positionierten Produkten und Dienstleistungen [2] zu gestalten.