Sensorbasierte Aktivitätserkennung im häuslichen Umfeld

Konferenz: Wohnen – Pflege – Teilhabe – „Besser leben durch Technik“ - 7. Deutscher AAL-Kongress mit Ausstellung
21.01.2014 - 22.01.2014 in Berlin, Deutschland

Tagungsband: Wohnen – Pflege – Teilhabe "Besser leben durch Technik"

Seiten: 6Sprache: DeutschTyp: PDF

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Autoren:
Rodemund, Felix; Albayrak, Sahin (DAI-Labor der TU Berlin, Berlin, Deutschland)
Klaus, Harald (Telekom Innovation Laboratories, Innovation Laboratories, Berlin, Deutschland)

Inhalt:
Der ”klassische“ Hausnotruf ist eine Assistenzlösung, die es insbesondere älteren Menschen ermöglicht, ihr Leben selbstst ändig und bei hoher Lebensqualität zu Hause zu gestalten. Tritt ein Notfall ein, kann der Nutzer diese mittels eines tragbaren Notfallknopfs alarmieren. Der Dienstleister wird dann benachrichtigt und kann bei Bedarf weitergehende Maßnahmen von haushaltsnahen Dienstleistern oder Rettern initiieren. Diese haben jedoch bekanntermaßen den großen Nachteil, dass der Alarm nicht ausgelöst wird, wenn der Notrufknopf nicht gedrückt werden kann. Vor diesem Hintergrund soll der ”klassische“ Hausnotruf durch ein technisches Assistenzsystem in der SmartHome-Umgebung optimiert werden, um dieses Manko zu beheben. Hierbei ist es von besonderem Interesse, die Aktivitäten von in der Wohnung lebenden Personen sowie die entstehenden Situationen zu erkennen und diese zu einer der Bewertung der Pflegebedürftigkeit zum Zweck der Prävention hinzuzuziehen oder, im Notfall, Alarm zu melden. Von den Aktivitäten und existentiellen Erfahrungen des täglichen Lebens (AEDL) ausgehend wird ein Dienstleister-orientierter Ansatz vorgestellt, der das ”klassische“ Hausnotrufsystem um die Erkennung von Ruhe- und Aktivitätsphasen erweitert.