Der Virtuelle Begleiter –Beeinflussung des Mobilitätsverhaltens älterer Menschen

Konferenz: Wohnen – Pflege – Teilhabe – „Besser leben durch Technik“ - 7. Deutscher AAL-Kongress mit Ausstellung
21.01.2014 - 22.01.2014 in Berlin, Deutschland

Tagungsband: Wohnen – Pflege – Teilhabe "Besser leben durch Technik"

Seiten: 4Sprache: DeutschTyp: PDF

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Autoren:
Wegel, Sandra; Steinert, Anika; Steinhagen-Thiessen, Elisabeth (Forschungsgruppe Geriatrie, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Deutschland)
Hecker, Thomas (DResearch Digital Media Systems GmbH, Berlin, Deutschland)
Warnke, Volker (Sympalog Voice Solutions GmbH, Erlangen, Deutschland)
Küttner-Lipinski, Kathrin (VIOM GmbH, Berlin, Deutschland)

Inhalt:
Der demografische Wandel stellt aus infrastruktureller und verkehrsplanerischer Sicht für Städte und Gemeinden eine Herausforderung dar. Wie keine andere Phase im Leben ist das Alter von Heterogenität im Wechselspiel von gewonnener Freiheit und körperlichen Defiziten geprägt. Mobilität und Gesundheit sind zwei Größen, die in einem wechselseitigen Abhängigkeitsverhältnis zueinander stehen. Treten Beeinträchtigungen des Gesundheitszustandes auf, hat dies oft Folgen für die Mobilität und die soziale Teilhabe. Somit hat das Mobilitätsvermögen einen direkten Einfluss auf die Selbstbestimmtheit und das individuelle Wohlbefinden [1]. Der Erhalt der Mobilität fällt im Alter nicht auf das Alter zugeschnittener Verkehrsmittelangebote deutlich schwerer. Bei körperlichen und kognitiven Defiziten können Fußwege, Schwellen, Fahrpläne, Fahrscheinautomaten und Verkehrsmittel zu unüberwindbaren Hürden werden. Die Orientierung in einer schnelllebiger gewordenen Welt mit einer Fülle an Reizen ist für Ältere deutlich erschwert. [2] Um dieser Entwicklung entgegenzutreten, wird im BMBF-geförderten Projekt ViBe („Virtueller Begleiter“) ein mobiles Assistenzsystem entwickelt, das die eigenständige Mobilität im großstädtischen Kontext zu erleichtern und langfristig zu erhalten versucht. In einer aktuell geplanten Studie soll untersucht werden, ob es durch den „Virtuellen Begleiter“ möglich ist, die Mobilität älterer Menschen zu steigern.