Zuhause und unterwegs: Normen unterstützt die Entwicklung alltags-gerechter Assistenzlösungen im Themenfeld Mobilität

Konferenz: Wohnen – Pflege – Teilhabe – „Besser leben durch Technik“ - 7. Deutscher AAL-Kongress mit Ausstellung
21.01.2014 - 22.01.2014 in Berlin, Deutschland

Tagungsband: Wohnen – Pflege – Teilhabe "Besser leben durch Technik"

Seiten: 3Sprache: DeutschTyp: PDF

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Autoren:
Brach, Michael (Westfälische Wilhelms-Universität, Horstmarer Landweg 62b, 48149 Münster)
Reiß, Christoph (Christophorus-Consult, 63075 Offenbach)
Boos, Henriette; Laurila-Dürsch, Janina (DKE, 60596 Frankfurt)
Kretschmer, Andreas (Beratung im Verkehrswesen, 01069 Dresden)
Naumann, Sebastian (ifak – Institut für Automation und Kommunikation e.V., 39106 Magdeburg)
Bremer, Armin (serviceatmobile GmbH, 35080 Bad Endbach)

Inhalt:
Mobilität im Sinne der Fähigkeit bzw. Möglichkeit, Körperpositionen ohne fremde Hilfe zu ändern und sich fortzubewegen, stellt ein Kernstück persönlicher Selbständigkeit dar. Die Selbstständigkeit im Alter zu bewahren, gilt als wichtigster individueller Wunsch, der letztlich auch durch AAL-Produkte realisiert werden soll. Die DKE hat im Rahmen der AAL – Roadmap eine eigene Arbeitsgruppe STD_1811.0.9 „Mobilität“ gebildet. Die ersten Arbeitsschritte der Arbeitsgruppe werden im Folgenden dokumentiert. Sie umfassen eine Analyse und Abgrenzung des Themenfeldes, die Formulierung einer Zielstellung und geeigneter Methoden. Die Problematik der individuellen Mobilität auf Grund von nicht statisch gleichbleibenden Bedarfe der einzelnen Individuen zu analysieren ist Teil der Vorarbeiten zur Erstellung einer Anwendungsregel, die Anforderungen an Assistenzlösungen beschreiben soll. Besonders muss die Trennung zwischen „Indoor“ und „Outdoor“ beachtet werden und die Herausforderungen, die sich bei dem Wechsel zwischen beiden ergibt. Vorhandene Assistenzprodukte müssen individuell anpassbar gemacht werden und zusätzliche Assistenzprodukte entwickelt werden. Für die Erarbeitung eines Rahmenmodells Mobilität wird ein Handlungsmodell als Grundlage hinzugezogen und auf die Umwelt, ihre Infrastruktur und deren Anforderungen übertragen. Des Weiteren werden Qualitätsanforderungen für zertifizierte AAL-Produkte erarbeitet.