Überwachung von Kultivierungsprozessen mittels Oberflächenplasmonenresonanz (SPR)-Spektroskopie

Konferenz: Sensoren und Messsysteme 2014 - Beiträge der 17. ITG/GMA-Fachtagung
03.06.2014 - 04.06.2014 in Nürnberg, Deutschland

Tagungsband: ITG-Fb. 250: Sensoren und Messsysteme 2014

Seiten: 3Sprache: DeutschTyp: PDF

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Autoren:
Henseleit, A.; Pohl, C.; Haustein, N.; Tomita, A.; Bley, T.; Boschke, E. (TU Dresden, Institut für Lebensmittel- und Bioverfahrenstechnik, Bergstraße 120, 01069 Dresden, Deutschland)
Stürmer, J. (EAH Jena, Carl-Zeiss-Promenade 2, 07745 Jena, Deutschland)

Inhalt:
Die prozessbegleitende Überwachung von Kultivierungsprozessen ermöglicht nicht nur eine zeitnahe Reaktion auf Veränderungen von kritischen Parametern (z. B. Medienzusammensetzung), sondern verbessert darüber hinaus das Verständnis der Prozesse an sich. Besonders geeignet ist in diesem Zusammenhang die Oberflächenplasmonenresonanz (SPR)-Spektroskopie. Sie misst durch molekulare Interaktionen hervorgerufene Veränderungen des Brechungsindexes und bietet so die Möglichkeit, Analyseproben in Echtzeit und ohne vorhergehende zeitaufwendige Aufbereitung, labelfrei zu charakterisieren. Im vorliegenden Beitrag wird ein Applikationsbeispiel zum Nachweis von humanem Serumalbumin (HSA) vorgestellt. HSA ist das von der Leber am meisten synthetisierte Protein und lässt sich für die Diagnose verschiedener Erkrankungen und bspw. als Marker für die zellbasierte Substanzcharakterisierung an in vitro kultivierten Hepatozyten nutzen.