Decodierung von Faltungscode- und Turbocode-basierten 2D-Barcodes unter Ausnutzung des Matched-Filter Ansatzes

Konferenz: Mobilkommunikation - 20. ITG-Fachtagung Mobilkommunikation
07.05.2015 - 08.05.2015 in Osnabrück, Deutschland

Tagungsband: ITG-Fb. 258: Mobilkommunikation

Seiten: 6Sprache: DeutschTyp: PDF

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Autoren:
Weinand, Andreas; Schotten, Hans D. (Lehrstuhl für Funkkommunikation und Navigation, TU Kaiserslautern, Deutschland)
Sauer-Greff, Wolfgang (Lehrstuhl für Nachrichtentechnik, TU Kaiserslautern, Deutschland)

Inhalt:
In dieser Arbeit soll die Fehlerkorrekturfähigkeit von zweidimensionalen (2D)-Barcodes, welche u. a. zur eindeutigen Identifikation von Objekten im Kontext Internet of Things (IoT) verwendet werden, untersucht werden. Dazu wurden 2D-Barcodes basierend auf Faltungscodes, Turbocodes und Reed-Solomon-Codes verwendet und entsprechend evaluiert. Um die Vorteile der Soft-Input-Decodierung bei Faltungscodeund Turbocode-basierten Barcodes auszunutzen, wurde bei der Detektion der Barcodes ein zum klassischen Matched-Filter ähnlicher Ansatz zur Erzeugung von Soft-Input-Werten verwendet. Die Reed-Solomon-Code-basierten Barcodes dienen hier als Referenz, da sich diese Klasse von fehlerkorrigierenden Codes in vielen standardisierten Varianten von 2D-Barcodes etabliert hat. Es wurden zwei unterschiedliche Kanalmodelle betrachtet, zum einen ein zweidimensionaler, durch additives, weißes Gaußrauschen gestörter Kanal (AWGN) und zum anderen ein mit Blockfehlern behafteter Kanal.