Resonanzregelung in MS-Netzen mit starker Symmetrie – Bewertung von Lösungsvarianten

Konferenz: STE 2016 – Sternpunktbehandlung in Netzen bis 110 kV (D-A-CH) - 4. ETG-Fachtagung
21.02.2017 - 22.02.2017 in Aschaffenburg, Deutschland

Tagungsband: ETG-Fb. 151: STE 2017

Seiten: 4Sprache: DeutschTyp: PDF

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Autoren:
Seifert, Daniel; Blank, Albert; Engel, Marcel (Netze BW GmbH, Stuttgart, Deutschland)
Skrbinjek, Oliver (Energie Steiermark Technik GmbH, Graz, Österreich)

Inhalt:
Der überwiegende Anteil an Mittelspannungsnetzen der Netze BW wird erdschlusskompensiert betrieben. Der vermehrte Rückbau von Freileitungen zu Gunsten von Einzelleiter-VPE-Kabel führt zu einer Symmetrisierung der Leiter-Erd-Kapazitäten und somit zu einer Verringerung der messbaren Verlagerungsspannung. Zum einen ist dadurch eine zuverlässige Bestimmung des Abstimmpunktes bei Unterschreiten eines Mindestsignalpegels nicht mehr möglich, zum anderen wird die Wahl eines sinnvollen Schwellwertes zum Start eines erneuten Suchvorganges erschwert. Eine sich daraus ergebene Häufung an Suchvorgängen wirkt sich negativ auf die Lebensdauer der E-Spulenmechanik und die Verfügbarkeit des abgestimmten Betriebszustandes aus. In diesem Beitrag werden drei unterschiedliche Verfahren zur Verbesserung der messbaren Verlagerungsspannung vorgestellt und deren Verwirklichung hinsichtlich technischer Grenzen bzw. Realisierungs- und Betriebsaufwand bewertet: • MS-Verstimmungskondensator • 50-Hz-Injektion mit 230-V-Wechselspannung • Strominjektion durch Leistungselektronik mit Frequenzen ungleich 50 Hz