Analyse von Erdungsmess- und Bewertungsmethoden in peripheren globalen Erdungssystemen

Konferenz: STE 2016 – Sternpunktbehandlung in Netzen bis 110 kV (D-A-CH) - 4. ETG-Fachtagung
21.02.2017 - 22.02.2017 in Aschaffenburg, Deutschland

Tagungsband: ETG-Fb. 151: STE 2017

Seiten: 3Sprache: DeutschTyp: PDF

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Autoren:
Schoaß, Karl (KNG-Kärnten Netz GmbH, Klagenfurt am Wörthersee, Österreich)
Tengg, Christian (Kelag-Kärntner Elektrizitäts-AG, Klagenfurt am Wörthersee, Österreich)
Mallits, Thomas; Schmautzer, Ernst; Fickert, Lothar (Technische Universität Graz, Österreich)

Inhalt:
2012 führte die KNG-Kärnten Netz GmbH (KNG) in einem 20-kV-Verteilernetz Erdschlussversuche durch, um die Ortungsverfahren und die Erdschlussrichtungserkennung für die Visualisierung im Prozessleitsystem effektiv nutzen zu können. Danach untersuchte die KNG die, bei einem 20-kV-Erdschluss und bei zusammengeschlossener Schutz- und Betriebserderdung, mögliche Potenzialverschleppung in das Niederspannungsnetz. Schließlich entwickelte die KNG Mess- und Bewertungsmethoden für zusammenhängende Erdungssysteme mit dem Ziel, eine standardisierte „globale“ Erdungsanlage für eine neue bzw. eine instand zuhaltende Transformatorenstation als Planungselement etablieren zu können. In diesem Beitrag wird ein F&E-Projekt mit der TU Graz beschrieben, welche Kriterien für ein Gebiet im ländlichen Raum erfüllt sein müssen, um dieses als globales Erdungssystem identifizieren und im Geografischen Informationssystem (GIS) mit einem Polygonzug erfassen zu können.