100 Jahre Petersen – Ende der Fahnenstange? Oder die notwendige Entsorgung des Reststromproblemes

Konferenz: STE 2016 – Sternpunktbehandlung in Netzen bis 110 kV (D-A-CH) - 4. ETG-Fachtagung
21.02.2017 - 22.02.2017 in Aschaffenburg, Deutschland

Tagungsband: ETG-Fb. 151: STE 2017

Seiten: 3Sprache: DeutschTyp: PDF

Persönliche VDE-Mitglieder erhalten auf diesen Artikel 10% Rabatt

Autoren:
Winter, Andreas; Winter, Klaus (Swedish Neutral AB – Stockholm, Sweden)

Inhalt:
Eine zufriedenstellende Entsorgung des Reststromproblemes wird letztendlich über die Frage entscheiden ob es auch in hundert Jahren noch Petersenspulen geben wir. Dabei wartet dieses dringende Problem der gelöscht betriebenen Netze auf seine Lösung. Durch die steigende Verkabelung der Mittelspannungsnetze steigt nicht nur der resultierende kapacitve Erdschlussstrom sondern auch der wattmetrische Reststrom. Wärend der kapazitive Erdschlussstrom in einfacher Weise durch grössere E-Spulen kompensiert werden kann, bleibt der steigende Reststrom unkompensiert. Höhere Restströme führen zu höheren Schritt- und Berührungsspannungen und der damit verbundenen Gefahr an der Fehlerstelle. Das erhöhte Risiko Dritter, dass die EVU:s möglicherweise noch bereit sind inkauf zu nehmen um die Stromversorgung ihrer Kunden sicherzustellen, wird von der Öffentlichkeit nicht mehr getragen.