Die Mittelspannungsfreileitung als geeignete Zuleitung für den Breitbandanschluss abgelegener Ortschaften

Konferenz: Kommunikationskabelnetze - 24. ITG-Fachtagung
12.12.2017 - 13.12.2017 in Köln, Deutschland

Tagungsband: ITG-Fb. 275: Kommunikationskabelnetze mit Ausstellung

Seiten: 8Sprache: DeutschTyp: PDF

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Autoren:
Haag, Helmut (TE Consult, Herderstr. 2, 52445 Titz, Deutschland)
Jansen, Ulrich (AFL Telecommunications GmbH, Bonnenbroicher Str. 2-14, 41238 Mönchengladbach, Deutschland)
Girbig, Reinhard (Kabelwerk RHENANIA GmbH, Karl-Kuck-Str. 3, 52078 Aachen, Deutschland)

Inhalt:
Der Breitbandanschluss aller Haushalte und Betriebe in Deutschland ist das Anliegen der Regierungen und der Bürger. Gerade in abgelegenen Gegenden scheitert der Breitbandanschluss an der langen Zuleitung mit Glasfaserkabeln. In Deutschland setzt man bei Kabelwegen fast ausschließlich auf unterirdische Verlegung. Diese sind jedoch sehr teuer und bei abgelegenen Ortschaften dazuhin noch sehr lang, d.h. einige km. Hier kann die Stromleitung des Energieversorgers Abhilfe schaffen. Jede Ortschaft ist heute mit Strom erschlossen, häufig über eine Freileitung. Der Beitrag zeigt, wie diese Stromleitungen auch für die Übertragung optischer Signale verwendet werden können und so die Ortschaft mit schnellem Internet zu versorgen. Der Beitrag zeigt sowohl die Kabel (metallen und metallfrei), als auch die Armaturen und die Muffen, die für den Anschluss notwendig sind. Ein Kostenvergleich schließt die Untersuchungen ab.