Diagnosemöglichkeiten an rotierenden Maschinen mittels FRA und zu beachtende Einflüsse

Konferenz: VDE-Hochspannungstechnik 2018 - ETG-Fachtagung
12.11.2018 - 14.11.2018 in Berlin, Deutschland

Tagungsband: ETG-Fb. 157: VDE-Hochspannungstechnik

Seiten: 6Sprache: DeutschTyp: PDF

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Autoren:
Uhrig, Stephanie (Hochschule München, Deutschland)
Öttl, Fabian (OMICRON electronics GmbH, Klaus, Österreich)
Augeneder, Norbert; Hinterholzer, Reinhard (voestalpine Stahl GmbH, Linz, Österreich)

Inhalt:
Die Frequenzganganalyse (FRA) ist eine anerkannte hoch sensitive Methode, um die mechanische und elektrische Unversehrtheit von Transformatoren zu testen. In der Vergangenheit wurde das Verfahren bereits erfolgreich bei rotierenden Maschinen eingesetzt, um Windungsschlüsse zu detektieren. Doch insbesondere Unterbrüche im Dämpfer von Synchronmaschinen oder im Käfigläufer von Asynchronmaschinen können oft nur nach Demontage festgestellt werden. Grund dafür ist, das sowohl Käfigläufer als auch Dämpferwicklungen isoliert verbaut sind und somit keine Möglichkeit besteht, diese elektrisch zu kontaktieren. In diesem Beitrag wird gezeigt, dass es mit Hilfe der FRA möglich ist diese Fehler zu detektieren. Dafür wurden Stabbrüche im Käfigläufer einer Asynchronmaschine und in der Dämpferwicklung einer Synchronmaschine untersucht. Um die Aussagekraft der Ergebnisse zu prüfen, wurden umfangreiche Studien zur möglichen Einflüssen auf die Messergebnisse durchgeführt, wie z.B. die Anschlusstechnik, Verschaltung der Statorwicklung oder die Position des Rotors.